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Organisation des Pflegedienstes
Unser Pflegedienst erbringt Pflegeleistungen nach den Leistungen er häuslichen Pflege gemäss Pflegeversicherungsgesetz, Leistungen der häuslichen Pflege gemäss BSHG und Leistungen der häuslichen Krankenpflege gemäss § 37 SGB und Leistungen der Haushaltshilfe nach § 38 SGB V.
Die Pflege der Patienten wird durch angemessen qualifiziertes Personal gewährleistet.
Der organisatorische Ablauf der Pflege erfolgt in Form von Pflegeteams, um ein Vertrauensverhältnis zum Patienten aufbauen zu können. Jede Pflegegruppe umfasst drei bis fünf Mitarbeiter unterschiedlicher Qualifikation und betreut einen festen Patientenstamm. Durch regelmässige Teambesprechungen wird eine individuelle und kontinuierliche Betreuung der Patienten gewährleistet.
Unser Pflegedienst führt zur Feststellung des Pflegebedarfs und der häuslichen Pflegesituation einen Erstbesuch beim Pflegebedürftigen aus.
Sollte sich der Pflegebedürftige in einer anderen Pflegeeinrichtung befinden (z.B. Krankenhaus), so führen wir wenn möglich dort den Erstbesuch und die Pflegeanamnese durch.
Anhand eines standarisierten Pflegeanamnesebogens werden Informationen zum Pflegebedarf, die Möglichkeiten der aktivierenden Pflege sowie die Ressourcen des Patienten ermittelt. Angehörige und andere Bezugspersonen des Pflegebedürftigen werden in die Datenerhebung mit einbezogen, kulturelle, religiöse und sonstige individuelle Bedürfnisse des Patienten berücksichtigt.
Aufgrund der Pflegeanamnese wird in Absprache mit dem Pflegebedürftigen eine Pflegeplanung erstellt, werden Massnahmen und Ziele festgelegt.
Als Grundlage der Pflegedurchführung dient u. a. das Pflegebedürfnismodell von D. Orem, welches insbesondere die Realisierung der aktivierenden Pflege ermöglicht.
Die Pflegeplanung wird regelmässig in bezug auf Effektivität (Art der Massnahme) und Effizienz (Wirksamkeit der Massnahme) überprüft und in Absprache mit dem Patienten / Angehörigen der Entwicklung des Pflegeverlaufs angepasst - Wünsche des Patienten werden selbstverständlich berücksichtigt.
Alle Daten des Patienten und des Pflegeverlaufs werden in einem standarisierten Pflegedokumentationssystem festgehalten. Dieses besteht aus einem Stammblatt, der Pflegeanamnese, der Pflegeplanung, Pflegebericht und Leistungserfassungsbogen. Je nach Besonderheit des Einzelfalls werden weitere Formblätter hinzugefügt (z. B. Medikamentenplan, Informationsbogen für Infusionstherapie etc.). Die Dokumentationsunterlagen werden sach- und fachgerecht geführt und beim Patienten aufbewahrt. Somit sind sie allen an der Pflege und Therapie des Patienten jederzeit zugänglich.
Für etwaige Verlegungen des Patienten in andere Pflegeeinrichtungen (z. B. Krankenhaus) wird ein standarisierter Pflegeüberleitungsbogen benutzt, der die wichtigsten pflegerelevanten Daten zur nahtlosen Übernahme der Pflege enthält.
Angehörige und weitere Pflegepersonen des sozialen Umfeldes des Patienten werden in gesundheitsfördernden und sichernden Arbeitstechniken beraten und unterstützt.
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